Zippo hat aus naheliegenden Gründen große Probleme mit sogenannten Fakes, also Fälschungen, die die Welt besonders aus China und Südafrika überschwemmen. Die Polizei, der Zoll und auch Zippo selbst haben längst umfangreiche Maßnahmen ergriffen um der Schwemme Herr zu werden.
Nun ist es so, dass Fakes nicht nur von Zippo geächtet werden. Auch der leidenschaftliche Sammler entwickelt geradezu einen Hass auf diese, meist drittklassigen, Plagiate. Und er hat ganz eigene Methoden um mit den Angriffen auf die amerikanische Ikone fertig zu werden.
Sehen wir hier die Leiche einer Fälschung, die bei eBay erstanden wurde. Hatte das Ding kurz nach dem Kauf noch Hoffnung auf ein langes Leben, wurde diese kurz darauf duch einen Beschuss mit einer M16, Kaliber .223 Remington, zunichte gemacht:

Auch nach seinem Tod offenbart es seine mindere Qualität, der Durchschuss erzeugt auch beim Austritt ein unspektakuläres, kleines Loch. Ein echtes Zippo zerreisst aufgrund des hochwertigen Materials förmlich, bröselt deutlich auf. Der Bodenstempel des Deliquenten sieht übrigens so aus:
Wie wir sogleich erkennen fehlt die Zippo Flamme als I-Punkt sowie “Made in U.S.A.”. Und überhaupt ist es ein erbärmlicher Anblick. Gut, dass es tot ist.