Absolut und total Exclusiv. Ein Karl A. Bihlmeier Spezial fürs ZippBlog:
Hermann der User begleitet Computerer nicht erst seit dem Blog-Zeitalter. Schon zu Amiga Zeiten sah er Geeks bei Licht. Seit nunmehr fünf Jahren erscheint er (ziemlich) regelmäßig bei it&w und gibt “seinen Senf” dazu.
Titanic, das Satiremagazin, darf das. Schön. Wir hätten das nicht gedurft.
Update (21.03.2006): Inzwischen zeigt die Titanic-Magazin Einstiegsseite wieder etwas anderes. Das wechselt alle paar Tage.
Das wurde aber auch Zeit! Toni Mahoni hat jetzt endlich auch ein Spreeblick – Zippo! Watt? Ihr kennt Toni Mahoni nicht? Dann aba ma fix angekiekt hier, wa!
Sie sind alle nervös: noch zwei Monate bis zur Kinopremiere, und der Soundtrack steht nicht. Der eine probiert immer wieder Blues-Akkorde, raucht, der andere grübelt. Londons SARM Studios West, 1992. Eric Clapton klimpert auf der Ramirez, Michael Kamen auf dem Keyboard.
Eine Zigarette: Slink! Fump! Slink! Ein paar Akkorde. Slink! Fump! Slink! Ein paar Riffs. Slink! Fump! Slink! Hinter der Scheibe sitzt Steve McLaughlin, ein schottischer Producer. Er schneidet die Sequenz mit: Slink! Fump! Slink! Man weiss nie.
Mai 1992, immer noch nicht fertig. Clapton und Kamen suchen Hilfe, senden die Tapes nach Wiltshire, England, zu Sting: »Ich wanderte herum, hörte ihre Ideen, hörte Erics Gitarre, hörte die Perkussion des Feuerzeuges. Dachte über die Figuren des Films nach, Riggs, Murtaugh, ihre Freundschaft.« Zwei Tage später hatte er die Schlüsselzeile: wenn alles zusammenbricht, ist jemand da – wahrscheinlich ich.
Sting fliegt nach New York, der Titelsong wird eingespielt: Sting mit Bass und Vocals, Clapton an den Gitarren, Kamen am Keyboard, David Sanborn am Sax. Und das Tape mit dem Zippo: Slink! Fump! Slink! Es passt, der Film wird Kult, auch der Song, über Freundschaft, zum Rhythmus eines Feuerzeugs: »It’s probably me«. Slink!
Leider nur für US-Combos startet heute die 6-wöchige Bewerbungsfrist für die Zippo Hot Tour, einen Wettbewerb für Nachwuchsbands ohne Plattenvertrag, den Zippo USA bereits zum dritten Mal veranstaltet. Den Gewinnern winken neben Livegigs vor einem grösseren Publikum auch neue Verstärker, Mikrofone, Gitarren und Drumsets im Wert von über 100.000 $. Die Besten kürt dabei nicht eine Jury a la DSDS, sondern die Fans per Webvoting und live bei den Konzerten. Auf der offiziellen Website zur Tour hat´s unter Bands auch jeweils einige mp3s der 10 Finalisten 2005. Ruhig mal reinhören, ich fand z.B. die Motorpsychos ganz lustig.